Halloween Vorfreude

Das Grauen schleicht von Haus zu Haus und klingelt alle Leute raus.

In genau 14 Tagen ist Halloween. Es ist ein Samstag und da sich Halloween auch immer weiter bei uns verbreitet sind einige von euch sicher noch auf der Suche nach einer tollen Dekoration für diesen Tag.

Wie wäre es mit diesem tollen Hexenhut?

Hexenhut - 1

Ich weiss jetzt schon das er bei uns zu Hause sehr viel länger als Deko stehen wird als bei den meisten anderen. (bei uns zu Hause ist es eben „dunkler“)

Der Hut ist leicht herzustellen, denn es ist ein Projektset aus dem aktuellen Herbst-/ Winterkatalog (S.7).  Ihr bekommt eine genaue Anleitung und könnt das passende Stempelset dazu bestellen. Es macht einfach Spaß ihn zu basteln.

Aufgrund der aktuellen Lieferverzögerung solltet ihr aber nicht zu lange mit dem bestellen warten, damit der Hexenhut rechtzeitig bei euch ist.

Jetzt zeige ich ihn euch noch mal bei etwas mehr Licht 🙂

Hexenhut - 2

Ihr fragt euch wie es überhaupt zu dem Halloweenfest gekommen ist!? Ich erzähle es euch…

…Im Oktober ist Hochsaison für Hexen, Gespenster, Geister und alle, die sich gerne Gruseln, denn am 31. Oktober ist Halloween

Ursprünglich, vor Hunderten von Jahren, war Halloween ein Herbstfest der Druiden im alten England. Man glaubte, dass zu dieser Zeit die Grenzwelt zwischen den Lebenden und den Toten besonders eng zusammenlag und die Seelen, der während des Jahres Verstorbenen, nachts nach menschlichen Körpern suchten.

Schon vor über 2000 Jahren feierten die Kelten in Großbritannien zum Ende des Sommers ein großes Fest – damals hieß es noch ‚Samhain’. Der 31. Oktober war bei den Kelten der letzte Tag des Jahres (sie hatten einen anderen Kalender als wir heute).  Der Sommer wurde mit großen Feuern verabschiedet und gleichzeitig der Winter begrüßt. Die Menschen bedankten sich bei ihrem Sonnengott (‚Samhain’)  für die Ernte, die sie in der warmen Jahreszeit eingebracht hatten und gedachten an diesem Tag auch den Seelen der Verstorbenen. Der Sonnengott wurde nun, zu Beginn der dunklen Winterzeit von dem keltischen Gott der Toten, abgelöst.

Die Kelten glaubten fest daran, dass die Seelen der Verstorbenen in der Nacht vom 31. Oktober als Geister auf die Erde zurückkommen, um in ihre Häuser zurückzukehren. Aber was war mit den Geistern und heimatlosen Seelen, die trotz der großen Feuer, die am Wegesrand entfacht wurden, den Weg nicht fanden und verzweifelt umherirrten? Von ihnen war nichts Gutes zu erwarten, sie spukten durch die Nacht, erschreckten Menschen und trieben ihr Unwesen mit ihnen.

Einige Jahrhunderte später, ungefähr 800 Jahre n. Chr., ernannte der Papst den 1. November, also den Tag nach dem 31. Oktober, zum Feiertag ‚Allerheiligen’, an dem der christlichen Märtyrer gedacht wurde. Aus dem Samhain- Fest wurde im Laufe der Zeit ‚das Fest am Vorabend zu Allerheiligen’, und das heißt auf englisch ‚All Hallows’ Evening’  oder abgekürzt ‚Hallows’ E’en’. Inzwischen sagen wir Halloween.

Die Iren brachten den Halloween-Brauch mit in die „Neue Welt“ als sie zwischen 1830 und 1850 während der Hungersnöte in ihrer Heimat zu Hunderttausenden in die USA auswanderten.

Aufgrund seiner Attraktivität wurde der Brauch bald auch von den Kindern anderer Einwanderer übernommen und wurde schnell, vor allem in den überwiegend von Weißen besiedelten Gebieten, zu einem beliebten Fest.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Brauch in Amerika, wo er heute neben dem Thanksgiving und Weihnachten zum wichtigsten Fest geworden ist, zu einem Teil der anglo-amerikanischen Kultur weiter.

Ihr wollt den Hexenhut nicht selbst basteln!? Kein Problem, ich übernehme das gerne für euch. Schreibt mir einfach eine E-Mail

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