Adventskalender 2017 – Tür 8 – Geschenkanhänger mit Filz-Accessoires

Adventskalender 2017 – Tür 8 – Geschenkanhänger mit Filz-Accessoires

Hallo ihr lieben Tag 8 meines Bastel-Loft Adventskalender und damit haben wir 1/3 der Zeit bis Weihnachten bereits hinter uns. in 16 Tagen ist Heiligabend. Seid Ihr schon in Weihnachtsstimmung und habt Ihr schon alle Geschenke beisammen?

Falls Ihr noch keine Idee für eure Geschenkanhänger habt, ist mein heutiges Projekt genau das richtige für Euch. Ich habe 3 Geschenkanhänger mit den besticken Filz-Accessoires gebastelt. Und obwohl das klassische Rot/Grün nicht meine Lieblingsfarbkombination ist, mag ich den Look sehr.

Eine detaillierte Anleitung findet Ihr wie immer in meinem Video.

Viel Spaß beim ansehen.

Das Beste an den Geschenkanhängern ist, das man nicht viele Materialien benötigt und tolle Ergebnisse zu erzielen. Man kann einfach Cardstockrste verwenden.

Für meine Geschenkanhänger benötigt Ihr:

Cardstock (Glutrot): 5 x 13cm
Cardstock (Flüsterweiß) 2mal  : 5 x 10cm
Ausserdem besticke Filzanhänger

Alle weiteren Schritte entnehmt ihr bitte der Video-Anleitung weiter oben.


Mein heutiger Beitrag zum wissenswertes über Weihnachten dreht sich um den Tannenbaum.

DIE GESCHICHTE DES WEIHNACHTSBAUMS – URSPRUNG UND BRAUCH

Für die meisten Deutschen ist ein geschmückter Tannenbaum der symbolische Mittelpunkt des Weihnachtsfestes. Jedes Jahr ist es Tradition, einen Weihnachtsbaum aufzustellen und festlich mit Lichtern Kugeln, Engeln, Lametta, Lebkuchen und einem Stern auf der Baumspitze zu schmücken. Am Weihnachtsabend versammelt sich dann die Familie um den Christbaum herum im Wohnzimmer und packt die Geschenke aus, die vorher unter den Baum gestellt wurden. Aber wisst Ihr woher stammt dieser Brauch eigentlich kommt?

Schon vor vielen Jahrhunderten waren immergrüne Pflanzen in heidnischen Kulturen ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Die Germanen hingen zur Wintersonnenwende Tannenzweige an öffentliche Orte und vor ihre Häuser. In nördlichen Gebieten wurden im Winter Tannenzweige ins Haus gehängt, um Böse Geister am Eindringen zu hindern und die Hoffnung auf den nächsten Frühling zu nähren. Im Mittelalter wurden ganze Bäume zu bestimmten Festlichkeiten geschmückt z.B der Maibaum. Unbelegten Aussagen zu Folge sollen bereits im Jahre 1419 Mitglieder der Bäckerinnung aus Freiburg im Breisgau einen Weihnachtsbaum mit Lebkuchen, Äpfeln, Früchten und Nüssen geschmückt haben.

Die ältesten Belege auf einen dekorierten Tannenbaum stammen hingegen aus der Chronik des städtischen Handwerks in Bremen aus dem Jahr 1597. Von den Zünften ist diese Sitte im Laufe der Zeit auf städtische Familien übergegangen. So sollen zu Beginn des 17. Jahrhunderts verzierte Christbäume in Straßburg (Elsass) die Wohnzimmer ( damals noch Wohnstuben) der Menschen geziert haben. Den ersten Weihnachtsbaum mit Kerzen schmückte die Herzogin Dorothea Sibylle von Schlesien im Jahr 1611.

Im 18. Jahrhundert verbreitete sich der Brauch zunächst bei hohen Beamten und wohlhabenden Bürgern in den Städten, da Tannenbäume zu dieser Zeit in Mitteleuropa noch knapp und daher sehr kostspielig waren. Aus dieser Zeit stammt auch eine der ersten literarischen Erwähnungen des Weihnachtsbaums.

In seinem Roman “Die Leiden des jungen Werther” aus dem Jahr 1774 ließ Johann Wolfgang von Goethe seinen Protagonisten an einem Sonntag vor Weihnachten von einem Baum mit Wachslichtern, Zuckerwerk und Äpfeln schwärmen.

Im 19. Jahrhundert wurden vermehrt Tannen und Fichtenwälder angelegt, um die hohe Nachfrage zu decken. Der geschmückte Weihnachtsbaum wurde nach und nach zum festlichen Inventar in bürgerlichen Wohnzimmern in der Stadt und auf dem Lande.

1832 stellte ein deutschstämmiger Harvard-Professor einen Weihnachtsbaum in seinem Wohnhaus auf und brachte damit den Brauch nach Nordamerika. Mitte des Jahrhunderts wurden erstmals mundgeblasene Christbaumkugeln hergestellt während 1882 in den USA der erste mit elektrischem Licht beleuchtete Weihnachtsbaum der Welt Beachtung fand. Im Jahre 1891 wurde erstmals ein Weihnachtsbaum am Weißen Haus aufgestellt.

Der Weihnachtsbaum galt jeher als eher bürgerliches Symbol, die katholische Kirche setzte sich lange gegen das unreligiöse Brauchtum zur Wehr. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Christbäume in katholischen Kirchen erlaubt. Papst Johannes Paul II. führte das Brauchtum schließlich im Jahr 1982 im Vatikan ein, als der erste Weihnachtsbaum auf dem Petersplatz in Rom aufgestellt wurde.

Mittlerweile ist der Christbaum nicht mehr vom Weihnachtsabend wegzudenken. Auch in diesem Jahr werden voraussichtlich wieder Millionen Weihnachtsbäume den Weg in ein Wohnzimmer der Menschen finden und die Herzen von Groß und Klein erwärmen.


So ihr lieben das war mein heutiges Projekt. Ich wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende.

Liebe Grüße


Verwendete Materialien:


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