Adventskalender 2017 – Tür 1 – Mini-Pizzabox mit Grußkärtchen und Yogurette – Stampin’Up!

Adventskalender 2017 – Tür 1 – Mini-Pizzabox mit Grußkärtchen und Yogurette

Hallo ihr lieben,

heute startet mein Bastel-Loft Adventskalender 2017. Nach dem Wasserschaden Debakel im letzten Jahr, hoffe ich das dies Jahr alles rund läuft. 🙂

Ihr könnt euch auf 24 tolle Projekte zu den Themen Weihnachten und Neujahr freuen.

Hinter Türchen 1 versteckt sich eine Mini-Pizzaschachtel mit einer kleinen Packung Yogurette und dem passenden Grußkärtchen.

Doch bevor wir uns unserem heutigen Türchen widmen, möchte ich erstmal darauf eingehen woher der Adventskalender überhaupt kommt.

Der Adventskalender entstand im Laufe des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigem Raum. Zu jener Zeit wurde in der katholischen Kirche der Advent durch tägliche Adventsandachten begangen. Während in evangelischen Familien die Zusammenkunft der Familie an erster Stelle stand. Es wurden Bibelstellen vorgelesen, Verse aufgesagt, gemeinsam gebetet und Lieder gesungen.

Doch da Zeit eine sehr abstrakte Größe ist, die vor allem für Kinder nur schwer erfassbar ist, fingen Eltern um 1840 an, sich verschiedene Möglichkeiten auszudenken, um Ihren Kindern die noch verbleibende Zeit bis zum Heiligen Abend greifbar zu machen.

So hängten einige Familien nach und nach 24 Bilder mit weihnachtlichen Motiven an die Wand oder ans Fenster. In anderen Familien wurden 24 Kreidestriche an Schranktüren oder auch Türstöcken gemalt. Die Kinder durften dann jeden Tag einen Strich wegwischen.

In einigen katholischen Gegenden durften die Kinder für gute Taten – täglich einen Strohhalm oder eine Feder in die Krippe legen, damit das Jesuskind es schön weich hatte. Noch heute wird in einigen Klosterschulen dieser Brauch angewendet.

In Skandinavien entstand der Brauch, eine Kerze in 24 Abschnitte zu unterteilen und jeden Tag ein Stück weiter abbrennen zu lassen.

Der Adventskalender wurde zum Zeitmesser der Tage bis Heiligabend, um Kindern die verbleibende Zeit zu veranschaulichen und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu steigern.

Der erste gedruckte Adventskalender war eine “Weihnachtsuhr” für Kinder. Sie wurde 1902 in meiner Heimatstadt Hamburg hergestellt und erschien im Verlag der Evangelischen Buchhandlung Friedrich Tümpler. Sie kostete 50 Pfennig.

Im Jahr 1904 erschien als Beilage einer Stuttgarter Zeitung der Weihnachtskalender “Im Lande des Christkinds” – basierend auf der Idee von Gerhard Lang (1881-1974). Dieser Kalender hatte noch keine Türchen zum Öffnen, sondern bestand aus zwei bedruckten Teilen. Einem Bogen mit 24 Bildern zum Ausschneiden sowie einem Karton auf dem auf 24 Feldern jeweils, von Lang selber verfasste, Verse abgedruckt waren. Die Kinder durften jeden Tag ein Bild ausschneiden, einen Vers lesen und das Bild darauf kleben. Am 24. Dezember wurde das weiß gekleidete Christkind aufgeklebt.

Ab 1908 druckte Lang seinen Adventskalender im Verlag Reichhold & Lang und verkaufte diesen in den Folgejahren bei steigenden Stückzahlen in zahlreichen Variationen – u.a auch eine Version in Blindenschrift.

Gerhard Lang arbeitete mit viel Leidenschaft und Herzblut an der Entwicklung immer neuer Varianten, z.B. das Christkindleinshaus zum Füllen mit Schokolade, Adventskalender mit Füllungen zum Herausbrechen und solche mit Türen zum Öffnen. Er scheute weder Kosten noch Mühen, um immer neue Kalender zu entwickeln, seine Drucke bestachen durch hohe Qualität und Detailtreue. Schon wenige Jahre nachdem Gerhard Lang angefangen hatte, Adventskalender in höheren Auflagen zu drucken, drängten auch weitere Verlage auf Markt. In den 1930er-Jahren war der Adventskalender in weiten Teilen Deutschlands verbreitet. Am Ende konnte Lang dem Preisdruck nicht mehr standhalten und musste 1940 die Produktion seiner Kalender einstellen.

Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurde Papier in Deutschland zugeteilt. Anfang der 1940 Jahre wurde der Druck von Bildkalendern eingestellt – Begründung: Nicht Kriegsrelevant. 1941 erfolgte schließlich ein Verbot der kirchlichen Presse. Als Ersatz lies die NSDAP einen eigenen, nationalsozialistischen Kalender produzieren und ans Volk verteilen. Dieser bestand aus einem kleinem Heft, das Erzählungen, Lieder, Sprüche sowie Mal- und Bastelvorschläge enthielt. Klares Ziel war eine Umdeutung der Adventszeit. Sämtliche christlich-religiösen Elemente wurden entfernt und mit Inhalten der neuen Ideologie, unter Bezugnahme auf vermeintlich germanische Wurzeln, besetzt. Der Adventskranz wurde so zum Sonnenwendkranz, das Christkind zum Lichtkind. Das deutsche Wort Vorweihnachten ersetzte das lateinische Wort Advent und St. Nikolaus musste dem Schimmelreiter weichen, den man zudem mit dem Gott Wotan verband.

Doch bereits nach Kriegsende – zum Weihnachtsfest 1945 wurden wieder Adventskalender gedruckt, die Sehnsucht nach christlichen Werten und alten Traditionen war groß. Betriebe die nicht zerstört worden waren und Papier vorrätig hatten, legten mitunter die Vorkriegsmotive erneut auf.

Von nun an trat der Adventskalender einen weltweiten Siegeszug an. Mittlerweile werden Adventskalender millionenfach in Deutschland gedruckt, mehr als die Hälfte davon geht ins Ausland.

Form, Art und Aussehen haben sich natürlich im Laufe der Zeit verändert. Gleich geblieben ist aber die Mission des Adventskalenders: Anderen Menschen Freude zu bereiten. Er ist Ausdruck der Einzigartigkeit der Weihnachtszeit und der Vorfreude auf Heiligabend.

Widmen wir uns jetzt aber dem 1. Türchen

Adventskalender 2017 – Tür 1 – Mini-Pizzabox mit Grußkärtchen und Yogurette

Eine genaue Anleitung findet ihr wie immer in meinem Video. Viel Spaß beim ansehen.

Hier habt ihr noch einmal alle Maße schriftlich.

Maße Pizzabox:

  • Mattung (Cardstock – Aquamarin) 8x8cm
  • Für den Elf (Cardstock – Flüsterweiß): 7,5×7,5cm

Maße Yogurette-Banderole:

  • Designerpapier (Bunte Vielfalt): 8,5x21cm
  • Rest Cardstock (Flüsterweiß) für den Elf

Grußkärtchen 3″x3″

  • Kartenbasis (Cardstock – Flüsterrweiß) : 7,6×15,3cm (3″x6″)
  • Mattung (Cardstock – Aquamarin): 7,3×7,3cm
  • Rest Cardstock (Flüsterweiß) für den Elf

Verwendete Materialien:

Ich wünsche euch einen schönen 1. Dezember. Ich freue mich auf morgen.

Liebe Grüße

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Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Steffi, schönen Dank für das zusammentragen der Infos über unseren Adventskalerder. Ich finde es super,solche Informationen zu bekommen. Es hat Spaß gemacht zu lesen.
    Und ich freue mich auch auf die Adventprojekte,die Du uns noch präsentierst.
    LG Waltraud

    Antworten

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